Aktuelles

31.08.2022

Trauer um Hans-Christian Ströbele

Hans-Christian Ströbele

Der Ortsverband Gräfenberger Oberland der Partei Bündnis 90 / Die Grünen trauert um Hans-Christian Ströbele.

Mit ihm verlieren wir einen der fähigsten und geradlinigsten Politiker aller Zeiten und einen unbeugsamen Kämpfer für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit. Bei aller Trauer sind wir sehr, sehr dankbar und stolz, mit ihm in einer Partei gewesen zu sein.

Ruhe in Frieden, lieber Hans-Christian!

11.08.2022

Stadtratssitzung am 11.08.2022: Endlich ist die aktuelle Situation des Nahwärmenetzes auf der Tagesordnung!

Fast drei Monate nachdem wir es beantragt haben, steht nun endlich ein Tagesordnungspunkt zur aktuellen Situation des Nahwärmenetzes auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung am 11.08.2022. Wir sehen das als Erfolg unserer Beharrlichkeit.

Nach ausführlicher Sichtung der Unterlagen dazu haben wir vorab Fragen und Anmerkungen formuliert, die hier zu finden sind.

18.07.2022

Grüne und SPD: Aussagen von Kunzmann sind unzutreffend

Die Gräfenberger Ortsverbände der Grünen und der SPD wundern sich über Bürgermeister Ralf Kunzmann. Dieser wurde in den Nordbayerischen Nachrichten vom 16.07.2022 gleich mit mehreren Falschbehauptungen zitiert.

Zum ersten behauptet Kunzmann, es sei in der Junisitzung des Stadtrates nur am Rande um die Bäume am Marktplatz gegangen. Die Bäume und die Marktplatzumgestaltung waren ein Tagesordnungspunkt, der einen Großteil der Sitzung ausmachte. Über die lebhafte Debatte dazu wurde in der Zeitung ausführlich berichtet. Zu Beginn dieses Tagesordnungspunktes kam die Nachfrage, warum es denn keine Bürgerbeteiligung gegeben hätte. Kunzmann begründete dies mit der Dringlichkeit und den bald ablaufenden Fördermitteln.

Zum zweiten behauptet Kunzmann, bereits in der Sitzung gesagt zu haben, die Fällung der Bäume sei nicht förderfähig. Im Gegenteil: Kunzmann hatte wegen der Fördermittel auf eine schnelle Entscheidung gedrängt. Kunzmanns Parteikollege Werner Wolf hatte angemahnt, wenn man die Baumfällung und Ersatzpflanzung sogar gefördert bekomme, dann solle man diese Gelegenheit doch nutzen. Laut Wolf seien diese Bäume schon immer die falschen für den Standort gewesen.

Zum dritten behauptet Kunzmann, die Bäume auch lieber erhalten zu wollen. Das passt ebenfalls nicht zum Sitzungsverlauf im Juni. Er hatte regelrecht darauf gedrängt, diese zu fällen. Kunzmann hatte behauptet, die Altstadtfreunde wünschten die Fällung der Bäume. Diese würden die Sicht auf das Rathaus verstellen. Außerdem seien die Bäume zu groß und verdeckten auch den Brunnen.

Ausschlaggebend für die Entscheidung, die Bäume zu fällen, war unter anderem, dass Hans Derbfuß in der Stadtratssitzung erzählte, er habe gesehen, wie der Bauhof am Marktplatz aufgegraben und Baumwurzeln eingekürzt habe. Der Gedanke, zunächst die – ohnehin fälligen – Kanalbefahrungen durchzuführen, kam Kunzmann erst im Nachgang. Warum? Weil sowohl SPD als auch Grüne darauf hingewiesen hatten.

Dass der Bürgermeister nun – nachdem Gegenwind aufgekommen ist – versucht, die Sache völlig anders darzustellen, ist aus Sicht von SPD und Grünen ein billiger Versuch, die Bevölkerung zu täuschen.

17.07.2022

Aussagen des Bürgermeisters zum Nahwärmenetz sind irreführend

Die in den NN vom 16.07.2022 zitierten Aussagen des Bürgermeisters Ralf Kunzmann zu unserem Antrag, einen Tagesordnungspunkt zum Nahwärmenetz im Stadtrat aufzunehmen, sind irreführend und bedürfen daher leider dringend der Korrektur. Unser Antrag wurde unter anderem damit begründet, dass der gesamte Stadtrat und die Öffentlichkeit ein berechtigtes Informationsinteresse haben, da sowohl die städtischen Liegenschaften als auch die Klimaschutzziele betroffen sind.

Die vom Bürgermeister angeführte nicht-öffentliche KUG-Sitzung sowie die Informationsveranstaltung nur für die Anschließer, die ebenfalls nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist, sind daher keinesfalls geeignet, das Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit, das unserem Antrag zugrunde liegt, zu entsprechen. Wir fordern, dass der Bürgermeister sich endlich der öffentlichen Diskussion stellt!

13.07.2022

Bürgermeister Kunzmann lässt die Wärmeversorgung kalt!

Der von uns beantragte Tagesordnungspunkt im Stadtrat zum Nahwärmenetz wurde wiederum nicht auf die Tagesordnung gesetzt. Vor fast zwei Monaten haben wir dazu einen Antrag gestellt und deutlich gemacht, dass dies vordringlich ist. Leider weigert sich der Bürgermeister, diesen Punkt auf die Tagesordnung zu setzen. Aus unserer Sicht ist es offensichtlich, dass der Bürgermeister nicht gerne über das Nahwärmenetz berichtet. Schließlich werden dabei seine Versäumnisse bekannt werden und dass er das Nahwärmenetz nur halbherzig verfolgt. Das darf aber kein Grund sein, das Thema nicht auf die Tagesordnung zu setzen.

Bei den Bürgerinnen und Bürgern besteht offensichtlich eine große Unsicherheit über die Zukunft des Nahwärmenetzes. Es sind dazu seit Monaten seitens der Verwaltung und des Bürgermeisters keine nennenswerten Informationen mehr an die Öffentlichkeit erfolgt. Es kursieren aufgrund der offensichtlich abgebrochenen Bautätigkeiten Gerüchte und die Verunsicherung wird immer größer. Die Bürgerinnen und Bürgern, die sich dafür entschieden haben, an das Nahwärmenetz anzuschließen, haben von der Verwaltung ein Schreiben erhalten, das aus Sicht der Grünen mehr Fragen offen lässt als beantwortet. Noch schlimmer ist aber, dass alle, die ein Interesse an diesem Projekt haben, weil es im Kontext des Klimaschutzes, der Energiewende, der Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und einer optimierten Wärmeversorgung städtischer Liegenschaften sinnvoll und zeitgemäß ist, gar nichts erfahren! Aus unserer Sicht gibt es eine Informationspflicht des Bürgermeisters.

Ganz Deutschland sucht fieberhaft Möglichkeiten, möglichst schnell von fossilen Energieträgern unabhängig zu werden und im nächsten Winter trotz Energiekrise nicht frieren zu müssen, aber den Bürgermeister Kunzmann lässt das kalt!

09.07.2022

Gelungene Aktion der BN-Ortsgruppe für den Erhalt der Bäume am Marktplatz

Viel Resonanz bei der Aktion der BN-Ortsgruppe für den Erhalt der Bäume am Marktplatz: Offensichtlich bewegt das Thema die Menschen. Vielen Dank an die Organisator:innen und alle, die da gewesen sind.

07.07.2022

Neuer Vorstand des Ortsverbands Bündnis 90 / Die Grünen „Gräfenberger Oberland“

Die Mitgliederversammlung des Ortsverbands Bündnis 90 / Die Grünen „Gräfenberger Oberland“ hat einen neuen Vorstand gewählt: Karin Bernhart, Matthias Striebich, Sandra Striebich-Dunder und Stefan Fent sind die neuen gleichberechtigen Sprecher:innen des Ortsverbands.

13.06.2022

Leserbrief der BN-Ortsgruppen-Vorsitzenden Dr. Kathrin Meinhardt zu den Bäumen am Marktplatz

Wir zitieren den Leserbrief der Vorsitzenden der BN-Ortsgruppe (Gestaltung der Bilder: Martin Leipert).

Es mag auch (gute) Argumente geben, einen Teil der Bäume zu fällen (Schäden an den Kanalrohren, wobei es dafür bisher keine Belege, also zum Beispiel Bilder von Kanalbefahrungen, gegeben hat, sondern hauptsächlich Vermutungen), aber das trifft nicht auf alle Bäume zu. Viele Gräfenberger Bürgerinnen und Bürger fühlen sich in dieser Situation aber einfach nur ohnmächtig, weil es keinerlei Bürgerbeteiligung gegeben hat.

Der Vorschlag, erst einmal nur die Bäume zu fällen, die tatsächlich Kanalrohre gefährden, und nicht alle auf einmal zu fällen, wurde von der Mehrheit leider ebenfalls abgeschmettert. Dann wäre wenigstens noch ein Teil des Schattens übrig geblieben und man hätte erst einmal gesehen, wie sich die neuen Bäume entwickeln.

Es geht auch nicht darum, eine Neugestaltung des Marktplatzes und Fällen von Bäumen gänzlich abzulehnen. Vielmehr geht es um die Prioritäten des Bürgermeisters und der Stadtratsmehrheit und wie sie mit den Belangen ihrer Bürger umgehen.

09.06.2022

Stadtrat hat die Fällung (und Neupflanzung) sämtlicher Bäume am Marktplatz beschlossen

Bild vom Rathaus mit dem Baum

Dieser harmonische Blick mit dem schönen schattenspendenden Baum, der unser schönes Rathaus schmückt, wird leider bald der Vergangenheit angehören. Der Stadtrat hat heute mehrheitlich beschlossen, sämtliche Bäume am Marktplatz (auch die Bäume am Ritter-Wirnt-Brunnen) zu fällen und durch Neupflanzungen zu ersetzen. Es wird viele Jahre dauern, bis die neuen Bäume wieder halbwegs Schatten spenden und schön aussehen. Dieser Schildbürgerstreich kostet den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern rund 15.000 Euro!

Dafür hat man dann das vom Planungsbüro vorgesehene kleine Spielgerät weg gespart, obwohl das für Familien, die den Marktplatz besuchen, eine nette Attraktion gewesen wäre – da war man dann auf einmal wieder knauserig. Irgendwo muss das Geld fürs Bäume fällen und neue pflanzen ja schließlich herkommen!

Bild von den Bäumen am Ritter-Wirnt-Brunnen - der Brunnen ist gut zu sehen!

Auch die Bäume am Ritter-Wirnt-Brunnen sollen nach dem Willen der Stadtratsmehrheit alle gefällt werden und durch Neupflanzungen ersetzt werden, die Jahre brauchen werden, bis sie wieder einigermaßen Schatten spenden werden. Angeblich „sieht man aktuell den Ritter-Wirnt-Brunnen nicht wegen der Bäume“ – unser Bild zeigt, dass auch das natürlich nicht stimmt!

08.06.2022

Neubau des Hallenbads muss jetzt zügig erfolgen!

Die Stadtratsfraktion der Gräfenberger Grünen setzt sich dafür ein, den Neubau des Hallenbads in Gräfenberg zügig zu realisieren.

Das Hallenbad hat große Bedeutung für das Schulschwimmen. Ohne das Gräfenberger Bad müssten Kinder für das Schulschwimmen über große Entfernungen gefahren werden und es würde aufgrund fehlender Kapazitäten ein erheblicher Teil des Schwimmunterrichts sogar ausfallen.

Außerdem ist das Hallenbad ein entscheidender Standortvorteil für Gräfenberg und hat enorme Bedeutung für die Lebensqualität sowie als Wirtschaftsfaktor und für die Zentrumsfunktion der Stadt. Über die Stadt Gräfenberg hinaus ist das Hallenbad wichtig für das gesamte Oberland. Mit diesem Argument ist es gelungen, neben den staatlichen Förderungen einen Zuschuss des Landkreises in Millionenhöhe zu erreichen. Natürlich kann man versuchen, aufgrund der gestiegenen Kosten bessere Förderkonditionen zu erreichen, aber das darf nicht zu Verzögerungen führen.

„Wir sollten den Mut und die Weitsicht haben, jetzt die Entscheidung für den zügigen Bau des Hallenbads zu treffen und die dafür notwendigen Schritte umgehend einleiten,“ so Fraktionssprecher Matthias Striebich. Die Entscheidung für den Bau des Hallenbads muss jetzt fallen, da weitere Verzögerungen zu noch weiter steigenden Kosten führen würden und vor allem jetzt die Zinsen noch einigermaßen günstig sind. Außerdem hängt das Projekt mit dem Bau der Offenen Ganztagesschule durch den Landkreis Forchheim zusammen, von dem der Schulstandort Gräfenberg ebenfalls enorm profitiert. Aus unserer Sicht muss daher schnell gehandelt werden und das Projekt endgültig auf den Weg gebracht werden.

12.05.2022

Entscheidung über Varianten für das Freibad gefallen

Nach langer Diskussion hat sich im Stadtrat die von uns und dem Förderverein Freibad Gräfenberg favorisierte Variante (siehe Skizze) mit 7 zu 6 Stimmen durchgesetzt. Wir danken den Stadtratskolleginnen und -kollegen aus allen Fraktionen, die für diesen vernünftigen Entwurf gestimmt haben.

Die Vorzüge dieser Variante liegen für regelmäßige Badbesucher auf der Hand:

  • Durch den separaten Funbereich kommen sich Schwimmer und junge Menschen (die zum Beispiel ins Wasser springen wollen) nicht ständig nachmittags und am Wochenende in die Quere.
  • Das Liegedeck als besonders attraktiver Aufenthaltsbereich wertet das Bad zusätzlich deutlich auf.
  • Durch die langen Schwimmerbahnen (mit senkrechten Wänden) ist das Bad für Schwimmerinnen und Schwimmer attraktiv, auch gegebenenfalls für Schwimmkurse oder für den Schwimmsport. Außerdem behält das Gräfenberger Bad sein Alleinstellungsmerkmal.
  • Der Entwurf stellt einen guten Kompromiss dar, da die Wasserfläche groß genug ist, einige zusätzliche Attraktionen für Familien, Jugendliche, Schwimmer und Nichtschwimmer geboten werden und die Betriebskosten trotzdem moderat sind.
  • Für die Besucher stellt dies einen echter Mehrwert dar, vor allem wenn man es mit der Enge in diversen Großstadtbädern vergleicht.

Wir sehen die beschlossene Sanierung des Freibads als Investition für die Zukunft unserer Stadt und für eine langfristige Sicherung des Freibads, das ein Stück Lebensqualität und Charme für unser Städtchen bedeutet.

Vielen Dank für das Foto und die Skizze an den Förderverein Freibad Gräfenberg (Foto: Matthias Striebich, Skizze: Martin Leipert)

08.04.2022

Haushaltsrede der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Stadtrat Gräfenberg

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrter Herr Steinlein, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Stadtrat Gräfenberg nehmen wir zum vorliegenden Entwurf des Haushalts der Stadt Gräfenberg wie folgt Stellung:

Wir danken Herrn Steinlein und der Verwaltung für die Erstellung des Entwurfs und die dafür geleistete Arbeit. Unser Dank gebührt auch den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gewerbetreibenden, die durch ihre Steuern die Finanzierung dieses Haushalts überhaupt erst ermöglichen. Und natürlich danken wir auch allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch ihr ehrenamtliches Engagement das Gemeinwesen unserer Stadt am Laufen halten.

Da in der vorigen Sitzung des Stadtrats noch kein Haushaltsentwurf, sondern lediglich eine Aufstellung der wichtigsten Daten als Tischvorlage zur Verfügung stand war eine angemessene Einbeziehung des Stadtratsgremiums nicht gegeben. Wir bitten künftig wieder zu der bewährten Praxis zurückzukehren: Zuerst sollte der Haushalt auf Basis eines vorliegenden Entwurfs im Gremium beraten und dann in der kommenden Sitzung beschlossen werden.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, die letzten Wochen und Monate haben in vielerlei Hinsicht die Koordinaten verändert: Ein schrecklicher Krieg tobt in Europa. Er führt uns vor Augen, wie wichtig und wertvoll Frieden ist und wie abhängig wir von fossilen Brennstoffen sind. Parallel dazu sind die drohende Klimakatastrophe und das Artensterben nach wie vor eine essentielle Bedrohung für unsere Zivilisation.
Viele Krisen, eine gemeinsame Lösung: Massiver Ausbau regenerativer Energieträger, Energieeinsparung und Effizienzsteigerung sind unsere zentralen Zukunftsaufgaben. 

Auf den ersten Blick scheint der städtische Haushalt hinter den bedeutenden Themen wie Krieg und Frieden, Klimawandel und Gesundheit zurückzustehen. Aber bei näherem Hinsehen ist die Kommunalpolitik für diese Themen alles andere als bedeutungslos:

Auch wir haben hier vor Ort die Verantwortung die Energiewende mitzugestalten: Wir fordern eine zukunftsorientierte Haltung zum Nahwärmenetz, Solarparks und Windrädern.

Für unsere Gesundheit fordern wir eine eindeutige Stellungnahme zum Schutz des Grundwassers bezogen auf Bauschuttablagerungen im Steinbruch.

Für unsere Lebensqualität fordern wir die Sanierung des Freibads, den Neubau des Hallenbads, die Erweiterung der Kindergarten- und Mittagsbetreuungskapazitäten und die Sanierung der Altstadt. 

Für uns sind das die wichtigsten Gräfenberger Zukunftsprojekte. Diese müssen im Haushalt berücksichtigt werden und dies ist – soweit das aus den vorliegenden Unterlagen hervorgeht – auch der Fall. Daher können wir dem Haushalt zustimmen.

Für die genannten Projekte, die für die Zukunft der Stadt elementar sind, kann ein höherer Schuldenstand in Kauf genommen werden, denn es handelt sich hierbei um Investitionen in unsere Zukunft, in die Zukunft unserer Stadt und unserer Bürgerinnen und Bürger.

Es reicht daher nicht, dass diese Projekte im Haushalt stehen, es ist die Aufgabe und Pflicht von Bürgermeister und Verwaltung, diese voranzutreiben und nachhaltig zum Erfolg zu führen. Diese Zukunftsprojekte dürfen nicht in den Sand gesetzt werden!

Es reicht nicht die Verwaltung zu verwalten, sondern es braucht bei Bürgerbelangen einen Visionär mit starkem Engagement, der, damit wir eine zukunftsorientierte Stadt wachsen lassen, mitdenkt, vorausdenkt und lenkt, ohne die Kosten aus dem Ruder laufen zu lassen.

Wir wünschen uns vom Bürgermeister Aktion und Offenheit für gute Ideen statt Detail-Verwaltung und wochenlanges Prüfen von Anfragen.

Ich danke herzlich für Ihre Aufmerksamkeit.

Christiane Scheumann
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

02.04.2022

Genügend Parkplätze für Kundinnen und Kunden auf dem Marktplatz

24.11.2021

Guter Kompromiss: Überarbeitete Planung für Solarpark bei Hohenschwärz

Von dem möglichen Betreiber eines künftigen Solarparks bei Hohenschwärz wurde eine überarbeitete Planung vorgelegt, welche eine Reihe sehr positiver Aspekte beinhaltet. Unter anderem werden die Fläche der Solarfelder deutlich verkleinert, landschaftlich besonders schützenswerte Flächen ausgespart und ein deutlich größerer Abstand zum Ort eingehalten. Außerdem entstehen großflächige Blühwiesen sowie Sichtschutz mit Hecken, welche Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen schaffen, und vieles mehr. Aus unserer Sicht ist das ein sehr guter Kompromiss, der umgesetzt werden sollte.

Mehr Information dazu ist zu finden unter:

26.09.2021

24.09.2021

Mahnwache für den Klimaschutz am Gräfenberger Marktplatz

Danke an gut 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der ersten #fridaysforfuture Unterstützungs-Aktion in #Gräfenberg. Danke auch an unsere Bundetagsdirektkandidatin Susanne Bauer für die Unterstützung heute und in den letzten Wochen, Monaten und Jahren. Wir drücken alle Daumen für den Sonntag!

Durch unsere #Mahnwache#Klimaschutz haben wir deutlich gemacht, dass die Aktionen von Fridays For Future #FFF absolut notwendig sind, um Druck auf die Politik für konsequenten Klimaschutz auszuüben. Auch eine hoffentlich künftig #grün geführte #Bundesregierung muss durch solche Aktionen motiviert werden, beim Klimaschutz konsequent zu sein.

Das Programm der Grünen ist mit großem Abstand das konsequenteste für den Klimaschutz. „Die anderen reden vielleicht vom Klimaschutz, aber sie tun viel zu wenig dafür und der Stellenwert ist erkennbar viel zu gering,“ betonte Susanne Bauer.

Stadtrat Matthias Striebich wies darauf hin, dass es mehr noch als um die Rettung des Planeten um die Rettung der Zivilisation gehe: „Die Erde braucht uns nicht, aber wir brauchen die Erde! Wir müssen unseren Kindern unbedingt ersparen, dass durch Überhitzung und Überflutungen immer kleinere Gebiete bewohnbar und für Landwirtschaft geeignet werden und es so zu Kriegen, Hungersnöten und Flüchtlingsbewegungen unvorstellbaren Ausmaßes kommt. Deswegen ist es dringend notwendig, wirklich zu handeln. Je später das geschieht, desto einschneidender müssen die Maßnahmen sein.“

#allesistjetztdrin
#klimaschutzsofortprogramm
#KlimaschutzJetzt
#btw21#grün
#Politikwechsel#ohneunionundfdp

11.09.2021

Infostand am Marktplatz

Infostand in Gräfenberg – Danke an alle, die uns besucht haben und mit uns diskutiert haben. Danke an unsere Bundestagskandidatin @gruene.susanne.bauer für ihren Besuch in Gräfenberg.

05.06.2021

Unterstützung für die Unterschriftensammlung der IGS zur Steinbruch-Verfüllung

Ab heute startet offiziell die Unterschriftensammlung der IGS auf Openpetition.

Bitte verbreitet den Link per Mail, WhatsApp, Facebook etc. in Eurem Bekanntenkreis:

https://www.openpetition.de/!igs

Nähere Informationen zur IGS und zum Antrag der Schotterwerke Bärnreuther+Deuerlein sind auf der Webseite der IGS zu finden:

http://igs-graefenberg.de/

Es ist ziemlich wichtig, dass jetzt gleich am Anfang viele Unterschriften zusammen kommen, weil zu vielen Unterschriften kommen leichter noch mehr Unterschriften dazu – viele unterschreiben eher da, wo schon viele andere unterschrieben haben.

08.04.2021

Haushaltsrede der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Stadtrat Gräfenberg

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrter Herr Steinlein, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Stadtrat Gräfenberg nehmen wir zum vorliegenden Entwurf des Haushalts sowie des mittelfristigen Investitionsplans der Stadt Gräfenberg wie folgt Stellung:

Wir danken Herrn Steinlein für die Erstellung des Entwurfs – es steckt wieder einmal sehr viel Arbeit drin! Und wie immer sind es vor allem die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gewerbetreibenden, die durch ihre Steuern die Finanzierung dieses Haushalts überhaupt erst ermöglichen. Dafür sei diesen herzlich gedankt. Und natürlich auch allen den Bürgerinnen und Bürgern, die durch ihr ehrenamtliches Engagement das Gemeinwesen unserer Stadt am Laufen halten. Erfreulich ist es auch, dass sich die Entwicklung der städtischen Finanzen trotz der Corona-Krise immer noch relativ positiv darstellt. Dafür sei an dieser Stelle auch ein Lob für die staatlichen Förderprogramme ausgesprochen.

Um es vorneweg zu sagen: Unsere Fraktion stimmt dem vorliegenden Entwurf des Haushalts und des mittelfristigen Investitionsplans zu, da er die in der vorigen Stadtratsperiode auf den Weg gebrachten Zukunftsprojekte wie die Sanierung des VG-Gebäudes, die Sanierung des Freibads und den Ersatzneubau des Hallenbads beinhaltet. Diese Projekte wollen wir damit unterstützen. Wir erinnern uns gut daran, wieviel Überzeugungsarbeit in den letzten Jahren selbst für kleine Summen zur Rettung der Bäder bei den Stadtratsfraktionen geleistet werden musste, die sich heute gerne als deren Retter feiern lassen. Aber sei es darum: Wir sind froh, dass diesbezüglich nun Einigkeit herrscht.

Und wir sind auch sehr froh darüber, dass für alle diese Projekte bereits in der vorigen Stadtratsperiode hohe Fördersummen erreicht worden sind. Dazu kam vor kurzem noch die Förderung des Landkreises in Höhe von 1,08 Mio. Euro für den Bau des Hallenbads. Hier möchte ich ausdrücklich den Kollegen Fraktionsvorsitzenden der Kreistagsfraktionen und Landrat Ulm danken, mit denen ich dazu ausführliche Gespräche geführt habe. Die Gespräche in allen Fraktionen sind nicht ganz einfach gewesen, aber wir haben es letztlich geschafft, dass der Beschluss für diese Förderung einstimmig gefallen ist.

Soweit die positiven Aspekte – leider müssen wir aber auch feststellen, dass sich in den vergangenen knapp zwölf Monaten in der Stadt, im Stadtrat und in der Zusammenarbeit vieles nicht gut entwickelt hat, was sich auch im Haushalt widerspiegelt.

Wir vermissen im mittelfristigen Investitionsplan beispielsweise Mittel für eine barrierefreie und attraktive Gestaltung der Altstadt. Die Stadtratsmehrheit aus FW und CSU hat es in der letzten Stadtratssitzung abgelehnt, entsprechende Mittel einzuplanen. Dabei gibt es dazu einen eindeutigen Beschluss aus der Stadtratssitzung vom 08.10.2020, der einstimmig gefasst wurde:

„Der Stadtrat nimmt das Konzept zur barrierefreien Altstadt zur Kenntnis.

Im Bereich der Baumaßnahmen des Nahwärmenetzes sollen die Baumaßnahmen für die Herstellung einer Barrierefreiheit vorgezogen werden. Es sind hierzu vertiefende Planungen in Absprache mit der Regierung von Oberfranken (Städtebauförderung, VOB-Stelle) sowie den Planern des Nahwärmenetzes zu erstellen.“

Das haben wir alle einstimmig vor einem halben Jahr beschlossen! Wie soll das gehen, wenn nicht einmal im mittelfristigen Investitionsplan Mittel dafür vorgesehen sind? Die Argumente aus der letzten Stadtratssitzung gegen die Einplanung der Mittel waren: Man wisse ja noch nicht genau, was es kosten werde und man könne es dieses Jahr ohnehin nicht umsetzen. Das können wir nicht nachvollziehen. Maßnahmen, die im mittelfristigen Investitionsplan stehen, kann man grundsätzlich nie im laufenden Jahr umsetzen (sonst müssten sie ja im laufenden Haushalt stehen) und oft weiß man noch nicht genau, was sie kosten werden. Außerdem wäre ja seit dem einstimmigen Beschluss Zeit genug gewesen, zumindest grobe Kosten zu ermitteln. Für die vertiefende Planung in Zusammenhang mit dem Nahwärmenetz wäre es höchste Zeit! Was ist diesbezüglich seit einem halben Jahr passiert? Nichts? Da fragen wir uns: Wird so mit einem einstimmigen Stadtratsbeschluss umgegangen? Klar ist es dann irgendwann zu spät, es beim Nahwärmenetz zu berücksichtigen, wenn man lange genug nichts tut. Und bis zur Realisierung einer attraktiveren Altstadt sollen dann noch mindestens vier, fünf Jahre vergehen, wenn nicht einmal im mittelfristigen Investitionsplan Mittel dafür vorgesehen sind? Das kann dann auch nicht durch Gutscheine ausgeglichen werden.

Wir fragen uns außerdem: Stand der Haushalt schon vor der Beratung in der letzten Stadtratssitzung fest? War schon abgesprochen, dass nichts mehr verändert wird? Wie ist es sonst zu verstehen, dass selbst die bei der letzten Stadtratssitzung wenige Tagesordnungspunkte vor der Beratung des Haushalts beschlossene Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplans für die Stadtratsmehrheit kein Grund war, den entsprechenden Ansatz im Haushaltsplan zu erhöhen, obwohl dieser mit der anstehenden Überarbeitung des Flächennutzungsplans ohnehin schon knapp bemessen ist? Die Haushaltsvorberatung im Stadtrat wäre eine Farce, wenn es gar nichts mehr zu beraten gibt, weil schon alles feststeht.

Viele Punkte, die uns wichtig sind, wurden von CSU und FW bedauerlicherweise boykottiert: Ökologisch und klimapolitisch wirksamer Stromtarif – abgelehnt wegen minimaler Mehrkosten. Mittel für mögliche Gutachten oder Rechtsberatung in Zusammenhang mit der Verfüllung hochbelasteter Stoffe im Steinbruch – abgelehnt wegen angeblich „fehlender Zuständigkeit“ – dabei sind wir als Stadt immer zuständig, uns politisch für die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger einzusetzen. In diesem Zusammenhang eine deutliche politische Formulierungen zur Forderung nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung und einer Lösung für geogenen Erdaushub – abgelehnt und weichgespült, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Was liegt aus unserer Sicht im Argen in Gräfenberg? Es fehlt an einer klaren politischen Ausrichtung für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger, der Stadt als Gemeinwesen *und* der Umwelt einschließlich des Klimaschutzes. Wir wollen die Interessen der Stadt politisch vertreten sehen und nicht dauernd Verwaltungsjargon hören. Wenn es um die Interessen der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger geht, dann müssen wir als Stadt, als Stadtrat, als Bürgermeister, als Verwaltung deutlich politisch Stellung beziehen, auch wenn wir formal nicht zuständig sind. Wir wollen, dass für Zukunftsprojekte wie das Nahwärmenetz oder die Sanierung des Scheunenviertels klare Position bezogen und Mut gemacht wird und nicht dauernd die Probleme und Risiken betont werden – dass etwas schief gehen kann, wissen wir und die Leute schon selbst. Wir wollen in der Lage sein, ohne weiteres ins Amtsblatt zu schreiben „Leute, reißt keine geschützten Pflanzen heraus!“ – und  dazu nicht die Untere Naturschutzbehörde brauchen. Wir wollen, dass wir alle zusammen den Umweltminister nicht nur anschreiben, wenn es um die Interessen unserer Stadt geht, sondern auch nachhaken, wenn wir keine befriedigende Antwort erhalten – und uns da nicht den Schwarzen Peter hin und her schieben. Auch das waren nur drei Beispiele von vielen.

Ja, wir stimmen dieses Mal dem Haushalt und dem mittelfristigen Investitionsplan zu, weil wir die genannten Zukunftsprojekte unterstützen wollen, und wir hoffen, dass dies dazu beiträgt, dass wir hier wieder mehr *miteinander* an einem Strang ziehen.

Matthias Striebich
Fraktionsvorsitzender

31.03.2021

Steinbruch im Bayerischen Fernsehen – Bürgermeister zieht sich in die Verwaltung zurück

Bürgermeister Ralf Kunzmann hat mit seiner #fwcsu Mehrheit im Stadtrat verhindert, dass die von uns Grünen mit Unterstützung von GBL und SPD geforderten schärferen Formulierungen beschlossen wurden und lediglich wachsweiche verwaltungstechnische Floskeln im Beschluss stehen. Auf die Frage des BR, warum nicht mehr für die Interessen der Gräfenberger Bürgerinnen und Bürger getan wird, verweist er auf den Stadtratsbeschluss und ausgerechnet auf unseren Stadtrat Matthias Striebich, der darauf hin deutlich gemacht hat, dass es sehr wohl unterschiedliche Positionen im Stadtrat zu dem Thema gegeben hat und Ralf Kunzmann mit seiner Mehrheit eine klare politische Botschaft verhindert hat.

Nach seinem kurzen Statement dreht sich der Bürgermeister um und verschwindet im sicheren VG-Gebäude. Viel deutlicher konnte er nicht machen, wie egal ihm die Sorgen der Bevölkerung sind!

https://www.br.de/mediathek/video/asbest-in-kiesgrube-das-misstrauen-gegen-die-bauschutt-verfuellung-av:6064d20bb2466c001ae97767

18.03.2021

Großer Schritt für das Hallenbad Gräfenberg

Der Landkreis Forchheim hat für den Ersatzneubau des Hallenbads Gräfenberg mit einem Lehrschwimmbecken eine Förderzusage von 1,08 Mio. Euro beschlossen. Unser Kreisrat und Stadtrat Matthias Striebich hat sich dafür im Kreistag intensiv eingesetzt. Über diesen Erfolg für Gräfenberg und unsere Politik sind wir sehr froh. Wir danken auch den Altbürgermeistern Hans-Jürgen Nekolla und Werner Wolf, die sich fraktionsübergreifend im Kreistag ebenfalls für das Projekt stark gemacht haben.

Schon in der vergangenen Stadtratsperiode haben wir uns intensiv für den Erhalt des Standorts Gräfenberg für das Schulschwimmen eingesetzt. Es wurde klar, dass dies nur durch einen Ersatzneubau möglich sein würde, weil der bestehende Bau aus den 1960er Jahren nicht mehr zu sanieren ist und die heutigen Anforderungen an einen klimafreundlichen und energiesparenden Betrieb nicht mehr erfüllt. Bürgermeister Hans-Jürgen Nekolla hat mit Unterstützung durch alle Stadtratsfraktionen für das Projekt Zuschüsse aus dem KIP-S-Programm beantragt und zugesagt bekommen.

Ende 2020 haben wir uns im Stadtrat mit dem
Antrag „Projekt Hallenbad voranbringen“ erneut für den Fortschritt beim Projekt Hallenbad eingesetzt und im Kreistag Kontakt mit allen Fraktionen aufgenommen, um eine Förderung des Projekts durch den Landkreis zu erreichen.

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09.03.2021

Interessantes Interview zum Steinbruch Gräfenberg mit der IGS

Blick in den Steinbruch: Landschaftszerstörung in gewaltigem Ausmaß und viel Volumen, das der Betreiber unter anderem mit Bauschutt und Gleisschotter verfüllen will.

Unsere Kollegen und Freunde im Ortsverband Gräfenberg der SPD haben dieses interessante Interview mit der IGS zum Thema Steinbruch in Gräfenberg geführt: http://spd-graefenberg.de/…/interview-mit-der-ig…/

Die darin enthaltenen von der IGS vorgetragenen Argumente und Sachverhalte teile ich. Sie decken sich mit dem, was wir alle in den vergangenen Monaten erfahren haben und das auch zu unserer im Stadtrat vertretenen Haltung geführt hat.

11.05.2020

Virtuelle Fraktionssitzung am 13.05.2020

Liebe Freundinnen und Freunde grüner Politik in Gräfenberg, 

jetzt haben wir schon einige Zeit nichts mehr voneinander gehört! Irgendwie hat uns Corona doch etwas ausgebremst! Ohne Corona hätten wir seit der Wahl schon drei, vier öffentliche Fraktions- und Stammtischtermine gehabt und dabei Gelegenheit gehabt, und auszutauschen und zu informieren. Das ist jetzt leider etwas zu kurz gekommen. Wir wollen das aber nachholen: Trotz der Lockerungen ist ein Präsenzmeeting derzeit für eine große Gruppe noch nicht möglich, aber wir planen für *Mittwoch, den 13.05.2020, um 20 Uhr* eine *Online-Fraktionssitzung* für den Stadtrat Gräfenberg (die Einladung geht trotzdem an alle – wir treffen bei dieser Gelegenheit auch gerne die Weißenoher und Hiltpoltsteiner wenigstens virtuell).

Hier ist der Link: https://discord.gg/VEpWHmk

Sollte dieser abgelaufen sein, bitte per Mail, WhatsApp oder Telefon +4915222495334 melden.

30.03.2020

Danke!

Wir danken für die großartige Unterstützung in den vergangenen Wochen und nochmals für das tolle Ergebnis bei der Stadtratswahl.

Und wir danken den Besucherinnen und Besuchern unserer Webseite für die laut Besucherstatistik inzwischen über 500 Besuche auf unserer Seite.

29.03.2020

Gratulation an Ralf Kunzmann zur Wahl zum Bürgermeister

Wir gratulieren Ralf Kunzmann zur Wahl zum Bürgermeister. Möge er im Interesse der ganzen Stadt die sehr gute Arbeit seines Vorgängers fortsetzen. Wir haben Hans-Jürgen Nekolla unterstützt, weil wir ihn als guten Bürgermeister geschätzt haben, nicht weil wir gegen Ralf Kunzmann waren. Wir bieten ihm ebenfalls eine sachorientierte Zusammenarbeit an. Es lässt uns hoffen, dass er sich in seinem Wahlkampf für Nachhaltigkeit ausgesprochen hast – da hoffen wir auf einen Paradigmenwechsel bei den Freien Wählern. Uns ist bewusst, dass die Angriffe auf Hans-Jürgen Nekolla und seine Leistungen nicht von Ralf Kunzmann persönlich gekommen sind – trotzdem gab es sie und wir fordern ihn auf, jetzt wo der Wahlkampf vorbei ist, klarzustellen, dass die Verdienste von Hans-Jürgen Nekolla für die Stadt Gräfenberg groß sind. Wir hoffen, dass es in den nächsten Wochen trotz der Coronakrise die Gelegenheit gibt, sich über die künftige Zusammenarbeit im Interesse der ganzen Stadt einschließlich der Ortsteile auszutauschen.

26.03.2020

Die Stichwahl wird spannend!

Warum wir uns so entschieden für Hans-Jürgen Nekolla einsetzen? Weil wir keine konservative Vorherrschaft von CSU und FW wollen! Denn was das bedeutet, hat die CSU im Wahlkampf in den letzten zwei Wochen eindrucksvoll gezeigt. Sie hat ausgeteilt gegen alles, was Stadtrat und Bürgermeister in den vergangenen sechs Jahren mühevoll und erfolgreich für Gräfenberg und seine Ortsteile erarbeitet haben. Dabei braucht die Stadt jetzt keine Spaltung, sondern mehr Miteinander! Nicht auszudenken was uns bevorsteht, wenn mit dem Ausgang der Stichwahl das Kräfteverhältnis nun gänzlich zugunsten von CSU/FW kippt.

Darum wählt Hans-Jürgen Nekolla, und bleibt gesund!

20.03.2020

Bei der Stichwahl Hans-Jürgen Nekolla!

17.03.2020

Wir unterstützen Hans-Jürgen Nekolla bei Stichwahl

Erfahrung, Erfolge und Präsenz vor Ort zählen.

Wir positionieren uns klar für Hans-Jürgen Nekolla bei der anstehenden Stichwahl. Hans-Jürgen Nekolla hat die Stadt vor sechs Jahren in einer sehr schwierigen Situation übernommen, als zuvor über viele Jahre sehr viel liegen geblieben war, und hat in dieser Zeit unglaublich viel positives bewegt. So wurden Projekte wie die Dorferneuerung in Lilling und Sollenberg, die Erschließung von Baugebieten und der Wasserversorgung Walkersbrunn, die zuvor teilweise jahrelange Hängepartien waren, erfolgreich abgeschlossen.
Für den Neubau des Kindergartens wurde gemeinsam mit der Diakonie eine hervorragende Lösung gefunden, wie jetzt sogar seine größten Kritiker bestätigen. In einer äußerst schwierigen Situation wurde die Schließung des Freibads abgewendet und eine Teilsanierung durchgeführt. Für die Feuerwehren wurden erhebliche Investitionen getätigt, um zum Beispiel neue Fahrzeuge, darunter die Drehleiter zu beschaffen. Und bei alldem ist es auch noch gelungen, den Schuldenstand der Stadt um mehr als 6 Mio. Euro drastisch zu reduzieren. Davon wurden lediglich gut 2 Mio. Euro, also rund ein Drittel durch staatliche Zuschüsse finanziert. Rund 4 Mio. Euro hat die Stadt selbst abgebaut.
Durch den Einsatz des Bürgermeisters wurden Zukunftsprojekte angestoßen, bei denen der Startschuss entweder bereits erfolgt ist oder unmittelbar bevorsteht, wie der Bau des neuen Hallenbads, die vollständige Sanierung des Freibads, die Dorferneuerung Walkersbrunn-Kasberg, ein Energiekonzept mit dem Ziel der CO2-Neutralität sowie die Realisierung eines ökologisch sinnvollen Nahwärmenetzes, bei dem gleichzeitig in der Innenstadt ein fußgängerfreundlicher Straßenbelag geschaffen wird. Es ist völlig naheliegend, dass Hans-Jürgen Nekolla diese Projekte jetzt vollendet, der sie detailliert kennt und über die nötige Erfahrung verfügt.
Wir sind sehr dafür, die Jugend für Kommunalpolitik zu begeistern, was wir mit unserer Stadtratsliste erfolgreich unter Beweis gestellt haben, aber unabhängig vom Alter ist es wichtig, erst einmal Erfahrung im Stadtrat zu sammeln, bevor man das Amt eines Bürgermeisters ausübt. Erfahrung und Präsenz vor Ort sind aus unserer Sicht für eine erfolgreiche Arbeit als Bürgermeister essentiell. Es kommt dabei auf eine politisch verantwortliche Führung der Verwaltung an. Das ist etwas ganz anderes als Teil der Verwaltung zu sein.

16.03.2020

11.03.2020

Kommunalwahl in Zeiten des Coronavirus

Infostand findet statt. Abschluss und Wahlparty im kleinen Kreis. Hinweis auf Möglichkeit der Briefwahl.

Wegen des Coronavirus haben die Landesverbände der Grünen und weiterer Parteien in Bayern dazu aufgerufen, den Kommunalwahlkampf deutlich zu reduzieren. Öffentliche Veranstaltungen sollen abgesagt werden. Infostände können jedoch stattfinden. Die Gräfenberger Grünen werden daher den Infostand am 14.03.2020 von 9 bis 12 Uhr am Gräfenberger Marktplatz wie geplant durchführen. Kandidatinnen und Kandidaten für Stadtrat und Kreistag stehen für Fragen und Anregungen gerne zur Verfügung. Wir werden den Hygieneempfehlungen zur Prophylaxe folgen und keine Hände schütteln und Abstand halten.

Das am 13.03.2020 geplante Abschlussessen im Phuantong Thai Restaurant in Hohenschwärz und die Wahlparty am 15.03.2020 im Oil&Lemon werden im kleinen Kreis parteiintern abgehalten, um der Empfehlung zu folgen, öffentliche Veranstaltungen abzusagen. Nachdem es derzeit noch keine Einschränkungen gibt, Gaststätten zu besuchen, sind dabei immer noch Gespräche im kleinen Kreis mit interessierten Besuchern, die auf uns zukommen, möglich. Auch dabei werden wir die Empfehlungen zur Minimierung des Infektionsrisikos beachten.

Wir rufen dazu auf, an der Wahl auf jeden Fall teilzunehmen. Das Infektionsrisiko im Wahllokal ist nach Einschätzung von Experten äußerst gering. Außerdem kann im Zweifel auch kurzfristig noch von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht werden.

09.03.2020

Wahlveranstaltung am 09.03.2020 im Gasthaus Eckela

Wir laden ein zur Informationsveranstaltung am 09.03.2020 um 19 Uhr im Gasthaus Eckela, Gräfenberg, zur Kommunalwahl. Kandidatinnen und Kandidaten für Stadtrat und Kreistag stehen für Fragen und Anregungen gerne zur Verfügung. Das Kommunalprogramm wird gerne vorgestellt und diskutiert. Interessierte sind herzlich eingeladen.

09.03.2020

Robert Habeck kommt am 10.03.2020 nach Forchheim

08.03.2020

Impressionen unserer Wanderung von Thuisbrunn nach Egloffstein und zurück

23.02.2020

Wir sind stolz auf weltoffenes Gräfenberg!

Wir haben beim Kommunalpolitischen Frühschoppen unser starkes Bekenntnis zu einer toleranten Zivilgesellschaft erneuert. „Wir sind stolz auf ein weltoffenes Gräfenberg!“ betont Stadtratskandidat Reinhard Fischer. Er verbindet damit das Versprechen, die tolerante Haltung immer wieder mit zivilgesellschaftlichen Mitteln gegen Angriffe zu verteidigen. „Gerade Gräfenberg hat gezeigt, wie viel mit bürgerschaftlichem Engagement zu erreichen ist. Und dieses ist weiter notwendig, ob in Hanau oder in Gräfenberg!“ fügt er hinzu. „Notwendig sind dabei nicht nur Lippenbekenntnisse, sondern ein engagiertes Eintreten in allen Bereichen für eine offene Gesellschaft, welche Menschen nicht nach Herkunft, Religion und Aussehen behandelt – dafür stehen wir Grüne auch auf kommunaler Ebene.“ ergänzt Stadtrat Matthias Striebich, Sprecher des Ortsverbands.

14.02.2020

Wir sagen Danke für die Belebung der Innenstadt

Ein kleines Merci der Grünen für die Besucherinnen und Besucher des Gräfenberger Marktplatzes.

Bei unserem Infostand zum Motto „Die Innenstadt beleben“ haben wir uns mit einem kleinen Merci bei den Passanten am Marktplatz bedankt. „Unser Dank gilt den Besucherinnen und Besucher, denn sie beleben aktiv die Innenstadt. Wir zeigen damit, dass Innenstadtbelebung nicht abstrakt ist, sondern von allen praktiziert werden kann,“ erklärt Stadtrat Matthias Striebich. „Außerdem kann die Aktion ein Vorbild für weitere Werbeaktionen sein, die eine Willkommenskultur am Marktplatz schaffen,“ findet Christiane Scheumann, die bei den Gräfenberger Grünen auf Platz zwei kandidiert.

Christiane Scheumann, Stadtratskandidatin der Grünen, mit Bürgermeister Hans-Jürgen-Nekolla, der zeitgleich am Marktplatz Rosen zum Valentinstag verteilte.

07.02.2020

Infostände am Marktplatz Gräfenberg am 08.02.2020 und 14.02.2020

Das Bild ist aus dem Jahr 2014. Auch 2020 stehen wir bei unseren Infoständen am Marktplatz Gräfenberg mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten wieder für Fragen, Anregungen und Diskussionen gerne zur Verfügung und freuen uns auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher.

Der Infostand am Samstag, den 08.02.2020, beginnt um 9 Uhr. Der Infostand am Freitag, den 14.02.2020, beginnt um 15:30 Uhr und steht unter dem Motto „Die Innenstadt beleben“.

23.01.2020

Politischer Filmabend am 04.02.2020

Wir laden herzlich ein zum Politischen Filmabend am 04.02.2020 mit dem Film „Taste the Waste“. Bevor es mit dem Kommunalwahlkampf richtig los geht wenden wir uns einem allgemein politischen Thema mit einem interessanten und spannenden Film zu.

Der Filmabend findet am 04.02.2020 um 19:00 Uhr in der Gaststätte Lindenbräu (Brehmer) statt. Gäste sind herzlich willkommen.

TASTE THE WASTE
Ein Film von Valentin Thurn

50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Und fast niemand kennt das Ausmaß der Verschwendung. Wer macht aus Essen Müll? Welche Folgen hat die globale Nahrungsmittel-Vernichtung für das Klima? Und für die Ernährung von sieben Milliarden Menschen?

Der Film findet Antworten bei Bauern, Supermarkt-Direktoren, Müllarbeitern und Köchen. In Deutschland, Österreich, Japan, Frankreich, Kamerun, Italien und den Vereinigten Staaten. Und er findet Menschen, die unserem Essen mehr Wertschätzung entgegenbringen und Alternativen entwickelt haben, um die Verschwendung zu stoppen. Essen wegzuwerfen findet niemand gut — „weil andere nichts zu essen haben“, sagen die Jüngeren und die Älteren erinnern sich noch an den Hunger im Krieg: „Da waren wir um jeden Kanten Brot froh.“ Aber wir alle machen mit beim großen Ex und Hopp!

Valentin Thurn hat die Wirklichkeit in unseren Mülltonnen aufgespürt. In den Abfall-Containern der Großmärkte, der Supermärkte und denen vor unserer Haustür. Sie enthalten Massen einwandfreier Lebensmittel, teilweise noch originalverpackt, oft ist nicht einmal das Haltbarkeitsdatum abgelaufen. Über zehn Millionen Tonnen Lebensmittel pro Jahr werden allein in Deutschland weggeworfen. Und es werden immer mehr! Warum werfen wir so viel weg? Auf der Suche nach Erklärungen spricht Valentin Thurn mit Supermarkt-Verkäufern und -Managern, Bäckern, Großmarkt-Inspektoren, Ministern, Psychologen, Bauern und EU-Bürokraten.

TASTE THE WASTE zeigt, dass ein weltweites Umdenken stattfindet und dass es Menschen gibt, die mit Ideenreichtum und Engagement diesem Irrsinn entgegen treten. Kleine Schritte, die eine große Chance bedeuten.