Kommunalwahl 2020

Zur Stichwahl am 29.03.2020 (ausschließlich Briefwahl)

In den vergangenen sechs Jahren ist in Gräfenberg unwahrscheinlich viel vorwärts gegangen: Von der Fertigstellung der Dorferneuerung Lilling/Sollenberg, über den Neubau des Kindergartens durch die Diakonie, die Ausrüstung der Feuerwehren, die Erschließung neuer Baugebiete, die Teilsanierung des Freibads, die Fertigstellung der Trinkwasserversorgung von Walkersbrunn, bis hin zur Initiierung des Neubaus des Hallenbads. Und das bei gleichzeitigem Schuldenabbau von mehr als 4 Millionen Euro. Das war das Ergebnis einer sehr guten Zusammenarbeit zwischen Stadtrat, Bürgermeister und Verwaltung, die ohne die Kompetenz, das Verhandlungsgeschick und das Engagement von Hans-Jürgen Nekolla nicht möglich gewesen wäre.

Wir Grünen können uns auch einen jungen Bürgermeister vorstellen. Das ist kein Problem. Sogar ein unerfahrener Bürgermeister ist akzeptabel, wenn er für die Ziele und Themen steht, die zukunftsorientiert und nachhaltig sind. Hier muss der jetzige FW-Kandidat aber erst einmal im Stadtrat zeigen, dass er tatsächlich für eine deutlich andere Politik als die bisherige FW-Fraktion steht, die sich zum Beispiel immer für einen sehr starken weiteren Flächenverbrauch eingesetzt hat und von der zum Thema Bäder so unrealistische Vorschläge wie Ganzjahresbad oder Naturbad gekommen sind.

Herzlichen Dank!

Unser Flyer für die Stadtratswahl

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat

Unser Team steht!
Mit großer Aufbruchsstimmung gehen wir in die Stadtratswahl am 15. März 2020. Es ist uns gelungen, eine Liste mit einer guten Mischung aus Erfahrung und Jugend, Männern und Frauen aus dem gesamten Stadtgebiet aufzustellen

 Wir konnten in den vergangenen sechs Jahren schon einiges bewegen von dem, was wir uns bei der Wahl 2014 vorgenommen hatten, aber es gibt auch noch viel zu tun. Besonders bei Verkehrspolitik, Natur- und Umweltschutz sowie beim Flächenverbrauch sind stärkere Grüne im Stadtrat notwendig, um mehr zu erreichen.

Die junge Generation ist gut auf der Liste vertreten. Das Durchschnittsalter beträgt nur 42 Jahre. Mit Lea-Marie Link, Henrik Schiller und Valentin Striebich sind drei Kandidierende dabei, die erst kurz vor der Wahl 18 werden. Damit dürften wir in Gräfenberg ein Alleinstellungsmerkmal haben und auch die abwechselnd mit Männern und Frauen besetzte Liste ist in Gräfenberg durchaus keine Selbstverständlichkeit. Wenn wir die Jugend für Politik begeistern wollen, müssen wir ihr auch Möglichkeiten bieten, mitzugestalten.

Eine der jungen Kandidierenden, Lea-Marie Link aus Höfles, kandidiert auf Platz vier und damit auf einem der vorderen Plätze. „Ich bringe die Erfahrung einer jungen Frau aus einem Außenort mit und möchte diese im Stadtrat einbringen. Zum Beispiel konnte ich in den vergangenen Jahren das – nicht vorhandene – öffentliche Verkehrssystem bei uns selbst erleben“, betonte sie. Mit Christiane Scheumann auf Platz zwei und Doris Hoos-Schütz auf Platz sechs kandidieren zwei Frauen im vorderen Bereich, die sich in den letzten Jahren einen Namen durch ihr Engagement in Kirchengemeinde, Elternbeirat und im sozialen Leben der Stadt gemacht haben. Sie waren auch im Organisationsteam des Open Mind Festivals vertreten. Gewählt wurden außerdem drei Ersatzkandidaten. Für die Grünen ist das ein Zeichen, dass sie keine Probleme hatten, Kandidierende für ihre Liste zu finden.

Die gesamte Liste:

1 Matthias Striebich, Gräfenberg
2 Christiane Scheumann, Gräfenberg
3 Stefan Fent, Gräfenberg
4 Lea-Marie Link, Höfles
5 Rüdiger Hanke, Walkersbrunn
6 Doris Hoos-Schütz, Gräfenberg
7 Reinhard Fischer, Gräfenberg
8 Martha Schmitt, Gräfenberg
9 Stefan Trykowski, Gräfenberg
10 Raphaela Wagner, Thuisbrunn
11 Michael Schütz, Gräfenberg
12 Sandra Striebich-Dunder, Gräfenberg
13 Henrik Schiller, Gräfenberg
14 Elke Kreil, Gräfenberg
15 Valentin Striebich, Gräfenberg
16 Martina Schönliner, Hohenschwärz
Ersatzkandidaten:
1 Wolfram Hahn, Gräfenberg
2 Kerstin Stark, Walkersbrunn
3 Leon Schmitt, Gräfenberg