Aktuelles zur Kommunalwahl 2026
Grüne Weißenohe stellen Kandidaten auf

Bild der Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 08.03.2026 in Weißenohe
Weißenohe – Bündnis90/Die Grünen haben ihre Aufstellungsversammlung für die Gemeinderatsliste in Weißenohe durchgeführt. Der Sprecher des Ortsvereins, Matthias Striebich aus Gräfenberg leitete die Versammlung.
Die Liste enthält eine Mischung aus jungen Kandidat(innen) und erfahrenen Mitgliedern. Letztere führen mit Dr. Norbert Weber und Heike Freitag die Liste auch an. Besonders bemerkenswert ist, dass sich von 12 Kandidat(innen) 8 Frauen auf der Liste wiederfinden, die sich für die Arbeit im Gemeinderat bewerben. Die Spitzenkandidaten Weber und Freitag sitzen bereits im Gemeinderat, Weber ist darüber hinaus Kreistagsmitglied. Mit Rosa Michl steht außerdem eine frühere Gemeinderätin zur Wahl, so dass einige Erfahrung in der Kommunalpolitik vorhanden ist.
Die Schwerpunktthemen der Liste wurden bereits im Vorfeld in mehreren Runden diskutiert. Die Grünen wollen das Mobilitätsangebot für die Bürger verbessern durch Einführung eines Carsharing-Autos, das elektrisch betrieben und mittelfristig über die gemeindeeigene Solaranlage auf der Lillachtalhalle geladen werden soll. Die Förderung von erneuerbarer Energie ist ein weiteres wichtiges Thema: So soll überlegt werden, ob auf dem westlichen Wanderparkplatz eine Überdachung mit Solaranlagen sinnvoll ist und der Bau eines Nahwärmenetzes soll unterstützt werden. Außerdem soll die Gemeinde den geplanten Windpark unterstützen und sich auch für eine Bürgerbeteiligung einsetzen.
Die Kommunikation und Information der Gemeinde zu den Bürgern soll verbessert werden; z.B. sollen die Berichte zu Gemeinderatssitzungen im Mitteilungsblatt ähnlich ausführlich sein wie die des Stadtrats in Gräfenberg und die Bürger sollen vor allem auch einmal befragt werden, wo es denn an Information fehlt.
Bei der Ortsentwicklung strebt die Gruppe nur eine maßvolle weitere Ausweisung von Baugebieten an und will die Zielvorgaben der Bayerischen Staatsregierung zum Flächenverbrauch einhalten. Ein immer noch ungelöstes Problem ist der Hochwasserschutz am Meßnersgraben; hier soll der Abwasserzweckverband in die Pflicht genommen werden, um die Situation zu verbessern.
Die Listenkandidat(innen) sind: 1. Dr. Norbert Weber, 2. Heike Freitag, 3. Agnes Manier, 4. Ralph Pförtner, 5. Rosa Michl, 6. Moritz Kilgenstein, 7. Dr. Stefanie John, 8. Christoph Kilgenstein, 9. Anna Böhm, 10. Catharina Steinbach Crome, 11. Jule Polster, 12. Katharina Hofmann.